Früh morgens per Bahn zum Flughafen und ab nach Portugal. Nach langer aber gut organisierter Anreise sind wir in Lagos angekommen und haben unser Domizil (Casa Trigoso am Dona Ana in Lagos) bezogen.
Nur über die Straße und wir sind am Meer. Das wird dann heute noch ausgetestet.
Das ist der Blick aus einer der beiden Wohnungen.
Das Meer ist fantastisch. Und es ist genau so: Über die Straße, eine Treppe runter und man ist direkt am Strand.
Gut essen gegangen und nun sitzen wir im Hof, trinken noch einen Wein, lauschen dem Geräusch des Meeres und lassen den Tag ausklingen.
Nach einem ausgedehnten Frühstück haben (fast) alle den Tag am Strand begonnen. Ich blieb zu Hause, genoss die Ruhe und las mein erstes Buch fertig. Den Nachmittag verbrachte ich dann auch am Strand bei kühlen Getränken und erfrischendem Meer . . . oder war es umgekehrt?
Abends machten wir einen Spaziergang Richtung Lagos-Altstadt, um etwas zu bummeln und zu Abend zu essen. Eine sehr schöne und belebte Atmosphäre in den kleinen Gässchen.
Ich schrieb nun zwei Tage nicht, da es ‚einfach nur Urlaub‘ ist. Wir haben kein Auto gemietet, da wir ja direkt gegenüber des Strandes wohnen. Dementsprechend ist auch unser Tagesablauf:
Irgendwann aufstehen, frühstücken, Abkühlen im Meer, Essen, Trinken, ausruhen. 😁
Unser gestriger Versuch, per Bus quer durch Lagos zu fahren, hat sich doch ein wenig komplizierter gestaltet als gedacht. Eigentlich klingt es gar nicht schwer. Die Bushaltestelle ist direkt vor unserer Haustür und kompliziert klingt der Fahrplan nun auch nicht. Trotz allem haben wir uns in der Uhrzeit getäuscht und warteten 20 Minuten auf den nächsten Bus, nur um festzustellen, dass wir keine Masken dabei hatten, die auch in Portugal zur Grundausstattung des Busgastes gehören.
„Also kein Bus! Wir fahren abends mit dem Bus in die Altstadt.“ – dachten wir. Die zweite Hürde an der Bushaltestelle ist nämlich das Signalisieren der Mitfahrbereitschaft. Naiver Weise dachten wir die Tatsache, dass es eine BusHALTEstelle ist, genüge dem Fahrer, sein Vehikel zu stoppen. Weit gefehlt; ohne Signalisierung hält er nicht. Also sahen wir zu, wie der Bus an uns vorbei fuhr und spazierten wieder in die Altstadt.
Dort mieteten wir eine Bootstour für Samstag Nachmittag und aßen zu Abend in einer Pizzeria.
Heute versuchen wir das ‚Busabenteuer‘ noch einmal. Wir wollen an den Strand ‚Meia Preia‘ mit dem Bus fahren.
Wir halten den Atem an.
Nach einem Gespräch mit einem Einheimischen war klar, dass der normale Bus nicht das ist, was wir brauchen. Es gibt eine Touristenbahn, die stündlich 9 Stationen anfährt und deren Tagesticket bezahlbar ist. Also sind wir nun am Strand Meia Preia und genießen das Leben. Dani ist leider zu Hause geblieben, da es ihr nicht so gut geht. Hoffentlich ist es nur ein kurzes Unwohlsein. 🤒
. . . aber ich bin, wie man sieht, in diesem Urlaub sehr nachlässig im Schreiben. Wir genießen sehr die Zeit und dass wir uns nicht viel vornehmen. Die wichtigste Frage ist, wo wir abends lecker essen gehen. 😋 Nach diesem Urlaub komme ich nicht drumherum, einige Kilos zu verlieren, sonst platze ich noch.
Bootfahren
**Letzten Samstag ging es mir dann mal nicht so gut und ich ruhte mich den ganzen Tag im Bett aus. Wenn es wie in diesen Fällen von Erfolg gekrönt ist, ist so ein ‚Austag‘ gar nicht verkehrt.
Die anderen sechs haben ein kleines Boot mit Skipper gemietet und eine Tour am Strand gemacht.
Die Woche
Diese Woche haben wir an einem Tag den etwas bewölkten Vormittag genutzt, um einen Spaziergang zum Leuchtturm am ‚Ponta da Piedade‘ zu machen. Von unserer Wohnung aus sind hier schöne Holzwege, über die man an der Klippenlandschaft entlang zur Landzunge gelangt.
Dani und ich waren einen Vormittag in der Markthalle in Lagos. Wow, was eine Auswahl an Fischen!
Danach fanden wir ein schönes Hafenrestaurant (A Barrigada), in dem wir sehr lecker Fisch aßen.
Segway
Dani hat uns drei Jungs zum Segway fahren eingeladen. Also sind Henri, Bruno und ich mit den drei Segways ein bisschen durch Lagos gefahren.
Wir waren in einer Ausstellung über Dinos. 🦕 Unser angehender Paläontologe Henri hat sich die lebensgroßen Dinos angeschaut und uns über alles Mögliche aufgeklärt. Auch wenn wir Alten uns das nicht merken können. 😀
Abends waren wir in einem sehr guten Fisch-Restaurant (Marisqueira “O Perceve”) und haben dort unsere geliebten ‚Perceves‘ (Entenmuscheln) bekommen. Diese haben wir bei unserem letzten Urlaub in Portugal 2016 das erste Mal gegessen und waren begeistert. Und ich habe mich mal getraut, eine Auster zu essen, bzw. schlürfen. Naja, am Ende ist es zitroniges Salzwasser mit etwas drin.
Wir sind wieder zu Hause und Dani und ich müssen gleich arbeiten gehen. Deswegen nur die kurze Nachricht, dass wir gesund aus einem schönen Urlaub zu Hause sind. ☀
Da wir ja diesen Sommer keinen gemeinsamen Sommerurlaub hatten, beschlossen wir, den schnöden Mammon nicht als wichtig einzustufen und so sind wir noch mal alle zusammen (Dani, Loth, Henri, Bruno und Lea) nach Sardinien aufgebrochen. Nach einer insgesamt 9 1/2 stündigen Anreise (Bahn, Flugzeug, Mietwagen) sind wir an unserem Domizil angekommen und genießen den Blick von ‚unserem‘ Balkon auf’s Meer.
Nachdem wir uns etwas heimisch in unserer Ferienwohnung in Cala Liberotto eingerichtet haben, sind Dani und ich mal losgegangen, um die nähere Gegend zu erkunden. Nach einem Grundeinkauf und Mittagessen in einem sehr guten Restaurant ca. 200 Meter von unserer Wohnung waren Dani und die Kinder noch am Strand, wo Henri seine neu angeeigneten Volleyball-Künste zeigte. Der lange Schlafentzug forderte dann doch seinen Tribut und wir waren alle früh im Bett.
Am Sonntag fuhren wir alle zur Grotta di Ispinigoli. Eine unfassbare Tropfsteinhöhle, in der es einen nicht wundern würde, wenn Zwerge und Kobolde auf einmal um die Ecke kommen würden. Eigentlich erwartet man es eher.
Zu Café und Eis fuhren wir dann über Serpentinen abwärts nach Cala Gonone. Unser Navi leitete uns danach über abenteuerliche Straßen, die diese Bezeichnung eigentlich nicht verdienen, zurück nach Cala Liberotto und einen schönen Abend am Strand. Also wenn es eine Gegend gibt, in der SUVs ihre Berechtigung haben, dann ist es hier.
Abendbrot und ein wirklich lustiger Spieleabend auf dem Balkon beendeten unseren ersten kompletten Tag auf Sardinien.
Dani und ich sind zum Sonnenaufgang mit einem Café ans Meer gegangen und haben den Moment genossen. Die Kinder ließen wir schlafen und brachen zu einem kleinen Einkaufs-Ausflug auf. Wir besuchten eine Käserei und einen kleinen ‚Delikatessen‘ Laden, in denen wir uns mit diversen Köstlichkeiten für die Tage eindeckten. Auf dem Rückweg zog uns ein kleines Café auf dem Marktplatz von Irgoli magisch an und wir genossen bei Cappuccino, Latte Macchiato und Sonne den Beginn des Tages. Zurück in der Wohnung wurden die Einkäufe beim Frühstück sofort getestet. Den Tag verbrachte jeder etwas für sich und abends machten wir noch einen Spaziergang am Leuchtturm von Capo Comino; potthässlicher Leuchtturm in traumhafter Gegend.
Heute Morgen sind Henri und Bruno zur Auffrischung ihre CoVid Tests zur Apotheke gefahren. Währendessen kam ein leiser Ruf von Dani aus dem Bad: „Das Schloss der Tür geht nicht mehr auf!“ Der Versuch, die Tür per Schlüssel zu öffnen war bei keinem von Erfolg gekrönt und während Dani und ich (jeweils von der anderen Seite) versuchten, die Badtür doch irgendwie zur Öffnung zu überreden, kam Brunos Anruf mit der Mitteilung, dass Henri keinen Coronatest benötigt und für Brunos Test ein Erwachsener anwesend sein muss. Also Dani im Bad gelassen, ins Auto gesetzt und gen Apotheke gefahren. Auf halbem Weg kam mir Henri entgegen. Kurze Frage: „Alles klar, Henri?“; „Ja, alles klar!“ (was sich bald als Irrtum rausstellen sollte). Bei Bruno angekommen, warteten wir geduldig, bis wir an der Reihe waren. Dani wurde mittlerweile von einem herbeigerufenen Schlüsseldienst befreit. Kurze Nachricht von Dani: „Henri findet den Weg nach Hause nicht.“ Anruf auf Henris Handy zwecklos, da der Grundgedanke eines Telefons in diese Gören nicht reinzukriegen ist. Irgendwann stand Henri wieder bei uns an der Apotheke, wo Bruno und ich auf das Ergebnis des Tests warteten, da Italien (man glaubt es kaum) noch schlechter digitalisiert ist als Deutschland. Irgendwann waren wir alle wieder vereint in der Küche der Ferienwohnung. Da wäre eigentlich schon Zeit für den ersten Schnaps gewesen.
Wir tranken keinen Schnaps, sondern fuhren nach Orosei um einen Spaziergang zu machen. Der vor uns liegende, fast leere Strand ließ uns aber dann doch die Pläne ändern und wir gingen mal schön ins Meer baden. Ein Mittagessen in einer Strandbar und Dani und ich holten den Spaziergang dann nach, während die Kinder die Stellung am Strand hielten.
Heute fuhren wir nochmal nach Cala Gonone. Hier haben wir uns ein Boot gemietet, um zu Stränden zu kommen, die mit dem Auto nicht zu erreichen sind. Traumhafte Strände mit türkisblauem Wasser in einer urigen Steilküste . . . einmalig schön. Nur der Kiesstrand ist ohne Badeschuhe nicht so leicht zu ertragen. Nun sind wir nach Hause gefahren, die Kinder ‚chillen‘ in der Wohnung und Dani und ich sitzen mit Vino und Panini an einem kleinen Straßencafé.
Heute sind wir nirgends hin gefahren, sondern haben den Tag am ‚Hausstrand‘ genossen. Dort gibt es Strandliegen und das Meer hat für unseren Urlaubsabschluss noch mal alles gegeben und uns schöne Wellen geschenkt, in denen wir viel Spaß hatten.
Wir sind gerade am Flughafen Olbia und warten auf unseren Rückflug, der um 15:35 Uhr beginnen soll. Heute Morgen frühstückten wir noch ganz in Ruhe, packten und fuhren Richtung Olbia. Hier gaben wir den Mietwagen ab und warten nun auf den Flug. Natürlich haben wir hier auch noch Gelnhäuser getroffen . . . ist doch klar. 😁
Nach einem schönen Flug bei bestem Wetter (über den Wolken) sind wir gut mit der Bahn an den Hauptbahnhof Frankfurt gekommen. Dort war ein kleines Verspätungs- und Logistikchaos aber auch das wurde gemeistert und wir sind wieder zu Hause. Danke an Julia für das Hinstellen des Autos und die Sektüberraschung auf dem Fahrersitz. 😘
Sollte sich noch mal jemand auf diese Seite verirren, möge er/sie/es sich nicht wundern, dass die Beiträge sich geändert haben. Ich habe die Sortierung chronologisch aufsteigend geändert, da es dann einfacher ist, den Trip nachzuverfolgen.
Nachdem wir unsere mobile Unterkunft aus dem Winterlager geholt haben, fiel auf, dass sich das Seitenfenster komplett verabschiedete. Die nächste Aufgabe ist die Reparatur.
Durch fachmännische Hilfe (Danke Johannes Faust) ist die Seitenscheibe des Wohnwagens wieder repariert UND lässt sich sogar öffnen. Wie man sich über Kleinigkeiten freuen kann.
Es war wohl an der Zeit für neue Reifen an unserem Eriba. Kaum abgefahren, aber 12 Jahre alt, haben wir uns entschlossen, ihm zwei neue Schuhe anzuziehen.
Nachdem ich mir dann doch mal die momentanen Zahlen der Coronainzidenz Frankreichs anschaute, war ja alles wieder anders. Sollen wir wirklich nach Frankreich fahren? Vielleicht doch lieber in Deutschland bleiben? Oder wäre Italien jetzt das Richtige? Vielleicht mal ganz anders schauen und den Norden (Schweden/Norwegen) anpeilen?
Ach . . . die Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen nerven schon ab und an.
Auch wenn das Ziel erst zu 90% feststeht, müssen wir doch mal unser mobiles Heim etwas aufhübschen. Bruno ist gerade dabei den Wohnwagen zu ‚clearshippen‘.
Wir starten Richtung Oldenburg um Annette (meine Cousine) und Martin einen kleinen Überraschungsbesuch zu bescheren. Hoffen wir, dass es eine angenehme Überraschung wird. 😊