Nu geht’s los

Wir sind am Flughafen Frankfurt.

Bruno hat uns heute Morgen zum Flughafen gefahren. Wir sind um ca. 09:45 da gewesen und haben dank Digitalisierung unser Gepäck schon um kurz nach zehn am Automat aufgegeben.

Jetzt haben wir entspannte drei Stunden Zeit, bis der Flug planmäßig startet.

P.S.: Hoffentlich ist Bruno mit dem E-Honda noch bis nach Hause gekommen, ohne zu laden. ☺️

Zweieinhalb Stunden Zeit am Gate

Angekommen

Pünktlich wie mit der deutschen Bahn sind wir mit einer Verspätung von eineinhalb Stunden in San Jose angekommen.

Hier wurden wir von Jose (Chico) eingesammelt und er und Fahrer Roy haben uns sicher ins Hotel Sabana gebracht.

Und wir haben wirklich eine Exklusiv-Tour! Wir sind mit Chico und Roy alleine auf der Reise! 😃

San Jose

Nach einem ausgiebigen Frühstück waren wir im  Nationaltheater in San Jose (Teatro Nacional de Costa Rica) und hatten dort eine Führung. Viele Einflüsse aus Europa (Italienischer Marmor, belgische Bronze, italienische Gemälde) und aus Costa Rica (eigene Architekten, ein Parkettboden aus 17 verschiedenen heimischen Hölzern).

Danach sind wir noch kurz durch die Fußgängerzone geschlendert.

Jetzt sitzen wir im Auto und fahren Richtung Nationalpark Carrara (Parque Nacional Carara)

Nationalpark Carara

Nach den Krokodilen waren wir in unserem ersten Nationalpark. Ohne Chico wären wir mit ungeübten Augen durchgegangen und hätten wahrscheinlich keine Tiere gesehen. Aber so haben wir schon kleine Erfolge bei der Tierbeobachtung.

Basilisk (Jesus-Christus-Echse)
Schwarzleguan
Goldene Seidenspinne

Hotel San Bada

Wir sind pünktlich zum Sonnenuntergang in unserem Luxushotel San Bada in Quepos angekommen. Es befindet sich direkt am Eingang des Nationalparks Manuel Antonio. Hier werden wir zwei Nächte verbringen.

Als erstes sind wir in den sechsten Stock gefahren, um bei zwei Cocktails einen atemberaubenden Sonnenuntergang zu beobachten.

Danach waren wir im angeschlossenen Restaurant noch sehr gut essen und haben gemerkt, dass wir doch etwas kaputt sind. 🥱 Dementsprechend sind wir nach dem Essen auf’s Zimmer und ins Bett gegangen.

Morgen ist ein Tag im Manuel Antonio Nationalpark geplant.

Hotel San Bada

Ein Tag voller Eindrücke

Begonnen haben Dani und ich den Tag zwar sehr früh, aber jeder für sich. Ich bin ca. 5:30 Uhr los gelaufen, um den Strand zu sehen, der ca. 300 m entfernt ist. Nach einem kurzen Spaziergang am leeren Strand ging es zurück ins Hotel und ab in den sechsten Stock (Dachterrasse/Bar). Hier habe ich zusammen mit einem Tigerreiher den Sonnenaufgang beobachtet.

Dani und ich haben uns am Strand wohl knapp verpasst. Sie hat im warmen Meer ein Morgenbad genommen.

Nach dem Frühstück haben wir uns mit Chico um 08:30 Uhr an der Rezeption getroffen und sind in den Nationalpark Manuel Antonio gestartet. Es ist unglaublich, was diese Reiseführer für einen Blick haben. Er hat uns viele Tiere gezeigt und erklärt; von der sehr kleinen Winker- und Halloween-Krabbe über Agutis, Brüllaffen, Kapuzineräffchen bis hin zum . . . Trommelwirbel . . . Faultier!

Jaaaaa, Danis Wunsch ist in Erfüllung gegangen und wir haben sowohl das Zwei- als auch das Dreifingerfaultier gesehen. Das eine war zwar seeeehr weit oben und das andere sehr zusammengerollt, aber das ist ja egal. 😉

Am Nachmittag sind wir zufrieden und erschöpft in einer Bar etwas essen gegangen und wieder in die Dachterrassenbar auf ein/zwei Cocktails zum Sonnenuntergang.

Morgen geht’s weiter: Flussfahrt auf dem Río Tárcoles und Weiterfahrt in die Nebelwälder von Monteverde.

Tigerreiher
Sonnenaufgang

Halloween-Krabbe

Zweifingerfaultier
Totenkopf-Äffchen

Goldkehl-Tukan

Dreifingerfaultier

Crocodile Dunee

Eine kleine Flussfahrt auf dem Río Tárcoles  mit vielen Krokodilen, vielen Vögeln und ein paar Schildkröten.

Exklusiv-Tour
Kapitän, Chico und wir
Fast zum Anfassen
Grünreiher
Schnee-Reiher
Kronen-Nachtreiher
Schmuckschildkröte
Schnee-Reiher
Weißer Ibis

Jetzt fahren wir in den Nebelwald nach Monteverde (1400 m über NN) und machen heute nichts mehr, außer es uns gut gehen lassen.

Monteverde

Nach einer heiteren Fahrt durch Serpentinen, die Danis Allgemeinzustand nicht merklich verbesserten, sind wir im Hotel Montaña in Monteverde nachmittags angekommen. Eine Anlage mit vielen schönen Bungalow-Zimmern

Das erste, das wir sahen, als wir auf unseren kleinen Balkon traten, war ein Gürteltier, das eifrig nach Fressen im Boden suchte. Später flanierte noch ein Nasenbär vorbei und ein paar Kolibris umflogen die Pflanzen.

Mit Chico und Roy nahmen wir noch ein Bier zum Sonnenuntergang in der Bar.

Regenbogen auf dem Weg zum Frühstück

Curi-Cancha

Nach einem schönen Frühstück sind wir ca. 10 Minuten zum Curi-Cancha Reservat gefahren. Dort haben wir eine ausgiebige Wanderung durch den Nebelwald gemacht. Empfangen wurden wir von ein paar Kapuzineräffchen und einigen Kolibris. Es war ein ganz anderes Klima als am Vortag, eher europäisch (ca. 20 °C, niedrige Luftfeuchtigkeit).

Nachmittags ein bisschen durch den Touri-Ort geschlendert, ein paar Drinks in der Bar bis nach Sonnenuntergang und (wieder) früh im Bett.

Kaffeeplantage „Don Juan“

Urlaub . . . Pah!

Um 07:40 (!!) Uhr heute Morgen ging es schon los zu einer Führung rund um Kakao, Zucker und Kaffee.

Es war wirklich sehr interessant und es ärgert mich, dass ich mir so wenig davon merken werde. 😕

Nun geht die Fahrt weiter nach ‚La Fortuna‘.

Nächtlicher Regenwald

Heute haben wir eine geführte Nachtwanderung im Regenwald erlebt. Es war sehr besonders und wir haben viele „normale“ Frösche, Spinnen und auch Schlangen sehen dürfen. Aber auch der Rotaugenlaubfrosch und der Glasfrosch haben sich uns gezeigt.

Und am Ende relativ nah vor uns . . . ein Dreifingerfaultier. 😀

Regenfrosch

Wolfsspinne

Glasfrosch
Rotaugenlaubfrosch
Dreifingerfaultier

Danach waren wir mit Chico und Roy noch gut essen und sind in unsere Unterkunft chauffiert worden.

Gute Nacht.

Arenal 1968 Volcano View

Heute Morgen sind wir sehr früh zum Arenal 1968 gefahren. Von dort kann man mehrere Rundwanderwege um den Vulkan nehmen. Das Gebiet hat seinen Namen, da der Vulkan Arenal 1968 das erste Mal ausgebrochen ist. Aktiv war er das letzte Mal 2010.

Beim Aussteigen regnete es zum ersten Mal etwas heftiger und so kamen unsere Regenponchos mal zum Einsatz. Aber es war nur kurz und wir konnten sie schnell wieder wegpacken.

Bevor wir einen schönen Weg über die Vulkanwege starteten, haben uns noch ein paar Tukane empfangen.

Finde das Tier

Finca Don Juan

Nach der Wanderung am Arenal sind wir auf die Ökofarm Don Juan gefahren und haben uns einiges über die Pflanzen von Costa Rica erklären lassen. Viel wird sich wahrscheinlich auch hier leider nicht in unserem Hirn festsetzen, aber es war auf jeden Fall interessant . . . und das dort eingenommene Mittagessen war toll. 😋

Eine Pause

Nach der Wanderung am Vulkan und dem Besuch der Ökofarm haben wir eine längere Pause in unserer Unterkunft gemacht. Gegen 17:00 Uhr haben wir in Begleitung eines ansässigen Hundes das Wolkenspiel um den Vulkan beobachtet.

Abends haben Chico und Roy uns dann abgeholt und wir waren bei schöner Live-Musik gut essen und Cocktails trinken im Restaurant Herbarlo in La Fortuna.

Arenal im Nebel

Fahrt nach Tenorio

Gerade sind wir unterwegs zum Nationalpark Tenorio (Parque Nacional Volcán Tenorio) zu dem (hoffentlich) blauen Wasserfall.

Bijagua-Ceiba, Arbol de la paz: ein heiliger Baum der Schamanen (Verbindung der Erde zum Himmel)

REGENwald

Im Naturpark Tenorio wurde dem Namen Regenwald mal ein bisschen Ehre zuteil. Eine Wanderung im Regenponcho über viele Stufen hoch und runter führte uns an die Laguna Azul (Blaue Lagune). Den blauen Wasserfall (Rio Celeste) haben wir uns gespart, da man alleine am Zugangsweg wahrscheinlich um die eineinhalb Stunden hätte warten müssen.

Tukanschnabel

Hotel Hacienda Guachipelin

Wir sind in unserer nächsten Unterkunft in Curubandé angekommen. Es ist eine Anlage mit vielen kleinen Haciendas in der Nähe vom Nationalpark Rincón de la Vieja, in dem wir morgen eine Wanderung machen werden.

Ansonsten ist für heute nichts geplant. Vielleicht gehen wir noch mal an den Pool. ☺️

Pfui . . . echt schwer zu ertragen.

Rincón de la Vieja

Unsere letzte Wanderung mit Chico. 😭😭😭

Heute Morgen sind wir am/um/auf dem Vulkan Rincón de la Vieja spazieren gegangen. Die letzte Affenart, die uns noch fehlte, sahen wir am Anfang der Wanderung; die Klammeraffen. Ansonsten war es eine gemischte Tour durch Trockenwald, Regenwald und Einblicken in die kochende Oberfläche des Vulkans in Form von blubbernden Matschlöchern.

Eine weitere Tour zu Wasserfällen haben wir uns verkniffen und genießen den Tag in der Hotelanlage am Pool.

Club Tropicana

Auch wenn die Drinks hier alles andere als „free“ sind (wie in dem Lied), ist es einfach toll. Urlaub pur und wahrscheinlich ein Vorgeschmack auf die kommenden Tage.

Während wir es uns hier in der Sonne gut gehen lassen, bekommen wir die Nachricht, dass der Präsenzunterricht am GGG wegen Glättegefahr ausfällt . . . irgendwie surreal. 🤪

🎵🎶 Club Tropicana Drinks are free. Fun and sunshine, there’s enough for everyone  🎶🎵

Dekadenz-Lunch

Wir sind an unserem Ziel angekommen und haben ein Mittagessen am Strand kredenzt bekommen, bevor wir im Hotel eingecheckt haben. War schon etwas komisch, aber auch cool. 😎

Leyenda Boutique Hotel & Spa

Wir sind an unserer letzten Residenz angekommen: Hotel Leyenda. Hier haben wir bis Freitag Entspannungsurlaub. Mal sehen, was wir hier so treiben werden. Momentan genießen wir die . . . richtig . . . ersten Cocktails am Pool.

Strandtag

Heute Vormittag sind wir mit dem hoteleigenen Shuttle Service zum Strand gefahren und genießen.

Die Menschenmengen sind überschaubar 😀☀️

Fahrt nach Samara und Schockmoment

Nachdem wir heute mit dem öffentlichen Bus nach Samara gefahren sind und dort etwas durch’s Städtchen geschlendert sind, fuhren wir auf selben Weg heim.

Im Hotelzimmer vermisste ich mein Handy mit allen Karten, Perso, Führerschein und etwas Bargeld. Nach einer Ortung war klar, dass ich es an der Bushaltestelle in Samara (ca. 10 km weg) liegengelassen habe. Zur Rezeption gehetzt und sie gebeten bei einem Restaurant, das direkt an der Bushaltestelle ist, anzurufen, damit jemand schauen kann, ob es noch dort liegt. Glücklicherweise hatte ein Mann (Oskar) es bereits gefunden und saß in eben diesem Restaurant.

Also alles ist wieder da und ich versuche gerade meinen Herzschlag wieder auf Standardgeschwindigkeit zu bekommen.

Alter, das braucht man nicht . . .

Delfine

Nachdem ich den Schock über das Handy über Nacht wegatmen konnte, sind wir heute Morgen mit einer Gruppe zum Dolphin-Watching rausgefahren. Das erste, das wir sahen, war ein Thunfisch, der in einiger Entfernung vor unserem Boot einen Sprung in die Höhe machte. Kurz darauf sind viele Delfine mit und um unser Boot geschwommen.

Danach waren wir noch in einer Bucht schnorcheln, Dani hat einen gefleckten Adlerrochen gesehen und zum Abschluss zeigte sich noch kurz eine Meeresschildkröte neben unserem Boot. Ein toller Ausflug.