Sollte sich noch mal jemand auf diese Seite verirren, möge er/sie/es sich nicht wundern, dass die Beiträge sich geändert haben. Ich habe die Sortierung chronologisch aufsteigend geändert, da es dann einfacher ist, den Trip nachzuverfolgen.
Los geht’s
Hier können wir dann unser digitales Tagebuch führen.
Die ersten Unwägbarkeiten
Nachdem wir unsere mobile Unterkunft aus dem Winterlager geholt haben, fiel auf, dass sich das Seitenfenster komplett verabschiedete. Die nächste Aufgabe ist die Reparatur.

Es ist wieder drin…
Durch fachmännische Hilfe (Danke Johannes Faust) ist die Seitenscheibe des Wohnwagens wieder repariert UND lässt sich sogar öffnen. Wie man sich über Kleinigkeiten freuen kann.


Nötige Maßnahmen
Es war wohl an der Zeit für neue Reifen an unserem Eriba. Kaum abgefahren, aber 12 Jahre alt, haben wir uns entschlossen, ihm zwei neue Schuhe anzuziehen.



Ein Sonntag voller Zweifel
Nachdem ich mir dann doch mal die momentanen Zahlen der Coronainzidenz Frankreichs anschaute, war ja alles wieder anders.
Sollen wir wirklich nach Frankreich fahren? Vielleicht doch lieber in Deutschland bleiben? Oder wäre Italien jetzt das Richtige? Vielleicht mal ganz anders schauen und den Norden (Schweden/Norwegen) anpeilen?
Ach . . . die Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen nerven schon ab und an.

Momentaner Stand
Der momentane Stand ist, dass wir die Richtung Skandinavien anpeilen.

Langsam wird es ernst
Auch wenn das Ziel erst zu 90% feststeht, müssen wir doch mal unser mobiles Heim etwas aufhübschen. Bruno ist gerade dabei den Wohnwagen zu ‚clearshippen‘.

Ein erster Plan
Auch wenn wir immer noch nicht wissen, wann wir wo sind, so haben wir doch mal einen ‚groben Plan‘ gemacht. Und der sieht so aus:
. . . aber wir haben ja noch zwei Tage Zeit, es uns zu überlegen.
Musik ist wichtig
Keine lange Autofahrt ohne anständige Musik. Also hat Bruno schon mal was zusammengestellt.
Los geht’s
Wir sind dann mal weg . . .
Wir starten Richtung Oldenburg um Annette (meine Cousine) und Martin einen kleinen Überraschungsbesuch zu bescheren. Hoffen wir, dass es eine angenehme Überraschung wird. 😊


Die erste Station
Wir sind in Oldenburg angekommen und herzlich von Annette und Martin empfangen worden. Nun sitzen wir bei mäßigem Wetter in Gesellschaft der Hühner am ‚Haus am See‘.


Wieso eigentlich Skandinavien?
Viel schöner als der morgendliche Blick in Oldenburg kann es doch eigentlich nicht sein, oder?


Ein kleiner Abstecher nach Bremen
Auch wenn es schwer fiel, Annette und Martin zu verlassen, so sind wir doch heute Morgen weitergefahren, um einen kleinen Spaziergang durch Bremen zu machen und den Tag mit einem Latte Macchiato am Marktplatz zu beginnen.



Nächste Station
Nach einem Stadtbummel durch Bremen und einer kurzen Fahrt sind wir in Hamburg angekommen und haben einen ‚Gourmet-Platz‘ zum Übernachten direkt an der Elbe bekommen (Vielen Dank an Holger Fertig).


Hamburg
Nachdem wir unseren First-Class Übernachtungsplatz fertig gemacht haben sind wir nach Hamburg rein gefahren und haben auch hier etwas gebummelt. Aufgrund des fantastischen Wetters war die Stadt sehr voll. Also sind wir zum Elbstrand weitergezogen und haben einen ausgedehnten Strandspaziergang gemacht.




Zurück an unserem Schlafplatz bekamen wir auch einen Vorgeschmack auf die kommenden skandinavischen Mückenkämpfe. Da wird uns noch was bevorstehen.
Frust
Nach heutiger Recherche (abgesichert durch einen Anruf beim norwegischen Coronatelefon) ist unser Norwegenbesuch leider nicht mehr möglich. 😭 Dänemark ist ein Corona rot markiertes Land und da die Fährfahrt von Dänemark nach Norwegen ein öffentliches Verkehrsmittel darstellt, müssten wir bei Ankunft drei Tage in Quarantäne. Die einzige Alternative wäre die Fährfahrt Kiel-Oslo und diese würde die Kleinigkeit von 1.200 Euro (einfach) kosten.
Jetzt stehen wir erst mal dumm da.
„Im Wald zwei Wege sich mir boten . . .
. . . und ich – ich nahm den, der weniger betreten. Das machte den Unterschied.“ (Robert Lee Frost)
Was wäre ein Freitag der 13., ohne dass man mal umdenken muss. Nachdem sich unser Frust senkte und nach einem Tipp von Holger Fertig (ask the natives) haben sich unsere Pläne geändert. Wir werden über den Landweg nach Schweden fahren (wusste gar nicht, dass das geht), mit der ⛴ von Ystad nach Rönne auf Bornholm, Dänemark übersetzen und dort ein paar Tage verbringen. Heute bleiben wir noch eine Nacht auf unserem Platz in Hamburg und morgen früh geht es weiter.
Aufenthalt in Ystad
Nach ca. neun Stunden sind wir am Hafen von Ystad und warten auf unsere Fähre nach Bornholm. Um 18:30 soll diese nach Rönne ablegen. Hier ist gerade Sauwetter und es windet ganz ordentlich. Bruno nutzt die Zeit, sich ein paar Nudeln zu kochen.



Sandvig
Nach einem ganzen Tag im Auto sind wir auf Bornholm angekommen und haben auf dem Campingplatz Sandvig im Norden der Insel unseren Campingplatz bezogen.






Eine kleine Wanderung
Da heute noch sehr schönes Wetter ist, haben wir eine kleine Wanderung gestartet. Als erstes kraxelten wir zu einer Grotte (Sorte Gryde), die wir auch ein paar Meter im Inneren erkunden konnten. Nun sind wir auf dem Wanderweg, der sich durch die komplette Küste von Bornholm zieht. Wir wollen von Helligdomsklipperne bis Gudhjem wandern.





Von Gudhjem zurück
Nach einer wunderschönen Wanderung an der Küste entlang, haben wir Gudhjem erreicht und unsere erste dänische Fischmahlzeit genossen. Danach sind wir mit dem Boot zurück nach Helligdomsklippen gefahren und wurden damit fast direkt an unserem Auto wieder abgesetzt.



Und auch wenn ich Postings von Essen hasse, muss das hier mal sein. 😁

Den Rest des Tages werden wir uns wohl im Nichtstun trainieren.
Fähre und nächste Unterkunft gebucht
++ Da wir ja gezwungen sind, ein paar Tage im Voraus zu planen, haben wir heute unseren Aufenthalt auf Bornholm um einen Tag verlängert (bis Mittwochmorgen), die Fähre nach Sassnitz (Rügen) und einen Campingplatz in Polchow gebucht.
Sandvig bei Nacht

Heute war „Schlunzeltag“
Aufgrund des Wetters haben wir heute nur eins getan und das war NIX. Wir haben die meiste Zeit im Wohnwagen verbracht, Buch gelesen und Filme geschaut. Ein einfacher „Schlunzeltag“. Die einzig produktive Aktion heute war ein erneuter CoVid Test für die Einreise nach Deutschland am Mittwoch.

Der letzte Tag auf Bornholm
Das Wetter sah heute Morgen zwar vielversprechend aus, aber da hat es wohl ein kleines Täuschungsmanöver gestartet. Eigentlich wollten wir eine geführte Kajaktour an der Nordinsel machen, diese wurde aber abgesagt. Erst ging ich davon aus, dass die Teilnehmerzahl nicht ausreicht, aber der Fortgang des Wetters brachte mich doch dann auf den Verdacht, dass es damit zusammenhängt.
Also packten wir unsere Rucksäcke und wanderten zur Festung Hammerhus. Kleinere Abstecher zu einem See und einigen Steinformationen waren den Umweg wert. Das Wetter war zwar nicht soooo genial, aber wir mussten ja auch mal unsere Regenjacken testen . . . und wir schwitzten nicht.






Zurück haben wir dann den Bus genommen und auf die Frage, was es denn koste, winkte der Busfahrer nur ab und nahm uns kostenlos mit . . . sehr nette Menschen hier.
Kleiner Spaziergang ans Meer
Da unser Campingplatz auf Bornholm im Naturschutzgebiet liegt, haben wir noch einen kleinen Abendspaziergang ans Meer gemacht um evtl. einen schönen Sonnenuntergang zu erhaschen. Dieser war leider von Wolken verdeckt, aber die Landschaft war wunderschön. Eine bisschen eine Mischung aus Mini-Norwegen und Irland.






Auf Rügen
Heute Morgen haben wir unseren Platz in Sandvig geräumt und sind nach kurzer Fahrt auf die Fähre gefahren. Drei Stunden und zwanzig Minuten später waren wir wieder in Deutschland und legten in Sassnitz an. Auch hier nur eine kurze Fahrt zum Naturcamping Krüger in Polchow. Sollte man nicht sicher sein, in welchem Land man sich befindet, macht einem der omnipräsente Mundschutz wieder klar, dass man in Deutschland ist. 😷


Und das Wetter hält: Regen und vorhergesagter Sturm.
Kap Arkona
Nachdem wir uns heimisch eingerichtet hatten, fuhren wir ans Kap Arkona. Einen schönen, stürmischen Spaziergang später waren wir am Kap und dachten naiver Weise, wir würden die Kreidefelsen von dort aus sehen. Leider standen wir auf ihm drauf. Somit gestaltete sich der Blick auf die Felswand etwas schwierig. Um das auch gesichert herauszufinden bestiegen wir noch einen Aussichtsturm.





Machen wir es kurz: Es war etwas enttäuschend. Aber der Weg hin und zurück mit den damit verbundenen Gesprächen zwischen Bruno und mir war es allemal wert.
Dekadenztag
Wenn man das vielbesagte Kap Arkona nicht gescheit von der Insel aus sehen kann, dann müssen wir es halt von der anderen Seite besichtigen. Schiff sind wir genug gefahren, also . . . Helikopter!







