Usedom

Heute Morgen, nachdem wir unseren Eriba mit dem Traktor aus dem Campingplatz haben ziehen lassen (etwas zu matschig), sind wir Richtung Usedom aufgebrochen. Ein Abstecher nach Saatel, um dort einen 3D Parcours der Bogenschützen Vorpommern zu besuchen und eine kleine Runde mit dem Bogen Gummitiere zu jagen. Dann weiter Richtung Wolgast, um meiner Tante Beate einen Besuch abzustatten. Leider war diese nicht zu Hause. Also ab Richtung Naturcampingplatz Lütow. Nach einem kleinen Irrlauf auf dem Platz haben wir unser Lager wieder aufgebaut.

Ein Tag mit Beate . . .

. . ., Dieter und Barbara. Nachdem wir ausgeschlafen haben, sind wir in die ‚Naschkatze‘, ein unfassbar schönes Café in Krummin gefahren, um einen Kaffee und Kakao zu trinken, bevor wir zu Beate fuhren. Von dort sind wir mit Beate zum Gasthof „Zum Himmel“ weiter gefahren, um hier Dieter (Beates guten Freund) und Barbara (Annettes Schwester) zu treffen und vorzüglich und reichhaltig zu Mittag zu essen. Danach sind wir (als wäre es nicht genug) zurück zu Beate, um uns noch mit Kaffee und Kuchen den Rest zu geben. Alles in allem ein wunderschöner Nachmittag. Barbara haben wir dann nach Ückeritz gefahren. Bruno und ich schlenderten noch in Zinnowitz die Strandpromenade entlang, fuhren zum Campingplatz, um dort einen wundervollen Sonnenuntergang zu bestaunen. Ein ausgefüllter Tag.

Heute nicht viel gemacht

Heute haben wir lange geschlafen und sind zum Mittagessen in die ‚Naschkatze‘ gefahren. Mir ging es heute nicht so gut, fühlte mich etwas ‚bematscht‘, was mich dazu veranlasste, im Wohnwagen schlafen zu gehen. Schien wohl nicht ganz unwichtig, da ich ca. 4 Stunden schlief. Eben haben wir noch mal einen längeren Spaziergang um die ‚Südspitze Gnitz‘ direkt am Campingplatz gemacht. Nun schmeißen wir noch den Grill an, um unser Abendessen zu richten. Morgen früh geht es weiter.

Was ist denn das?

Als wir heute Morgen aufwachten, war der Himmel komisch hellblau und ein gelber Kreis war zu sehen, der ganz schön hell leuchtete. ☀ Also nix wie Sachen gepackt und weiterfahren Richtung Berlin, da regnet es zum Glück. 💦

Berlin

Bei bester Bewölkung in Berlin am Campingplatz Bestensee angekommen. Glücklicherweise gibt es hier eine ganz nette Anbindung mit der Bahn nach Berlin . . . wäre da nicht der Bahnstreik. Läuft!

Vorbereitung ist alles

Wir sind heute nach Bestensee an den Bahnhof gefahren, um herauszufinden, welcher Zug trotz Streik gen Berlin Mitte fährt. In dem Labyrinth der Fahrpläne haben wir uns was herausgesucht und digital gebucht. Mal schauen, ob das Morgen so klappt. Ansonsten waren wir nur noch Einkaufen und haben uns ein schönes Campingessen bereitet.

Wäschemangel

Es half alles nix, wir mussten dann doch mal waschen. Da wir leider auf dem ersten Campingplatz sind, der keine Möglichkeit hat zu waschen, mussten wir heute Morgen sehr früh aufstehen, um nach Potsdam in einen Waschsalon zu fahren damit unsere Klamotten wieder tragbar werden. Dort sitzen wir gerade und schlagen die Zeit tot.

Berlin Stadtbummel

Sonne schien, Bus fuhr, Zug fuhr, was will man mehr? Nach ca. einer Stunde sind wir am Alexanderplatz ausgestiegen und haben das schöne Wetter genutzt, um ein bisschen Sightseeing zu betreiben. Vom ‚Alex‘ über den Checkpoint Charlie zum Brandenburger Tor und Reichstagsgebäude. Danach ein obligatorischer Döner und zum Kurfürstendamm um durch Geschäfte zu bummeln. Mit wehen Füßen langsam zurück Richtung Bahnhof Alexanderplatz und per Zug zurück nach Bestensee. Hier noch unser Karmakonto aufgefüllt, indem ich eine alte Dame heimfuhr, die den letzten Bus verpasste. Ein paar Dosen Cola/Rum geholt und back to Campingplatz. Schickt.

Und noch e‘ ma‘

Heute habe wir uns mit dem Aufstehen etwas mehr Zeit gelassen. Das morgendlich haltende gute Wetter haben wir noch für eine Aufräumaktion im Wohnwagen und Auto genutzt. Gegen 14:00 sind wir noch mal in die Stadt gefahren und haben uns auf Anraten von Prinzessin Sandras Tante das Spionagemuseum angeschaut. War ein echt guter Tipp. 👍 Das hat dann auch gereicht, noch etwas geschlendert und zurück. Nun lassen wir uns vom bekannten Trommeln der Regentropfen auf das Wohnwagendach in den Schlaf wiegen. Morgen geht es wieder weiter und zur wahrscheinlich letzten Station in der Nähe von Jena. Dort besuchen wir ‚Nase‘, der uns auf dem Mittelaltermarkt in seiner Taverne immer gut mit legalisierten Drogen in flüssiger Form versorgt.

Wieder zu Hause

Wir haben den heutigen Besuch bei ‚Nase‘ auf einen Kaffee und anschließendes Bier verkürzt, da das Wetter in Thüringen echt beschissen war und ‚Nase‘ am nächsten Morgen sehr früh wegfahren musste. Wir haben dort ungefähr eine Stunde verbracht und sind die paar Kilometer bis heim gefahren. Es wäre schön gewesen, hätte sich das Wetter am letzten Tag noch mal gnädiger gezeigt, aber so kann man wenigstens behaupten: ‚Es war konsequent.‘

Epiblog

Es war eine wundervolle Reise mit vielen Eindrücken, Gesprächen, Veränderungen, Erlebnissen. Ich danke Bruno für diese fabelhafte Idee, Dani für ihr Verständnis, meinen Eltern (ohne die das sehr viel schwerer möglich gewesen wäre). Unseren Gastgebern Annette und Martin vielen Dank für den gelungenen Start der Reise an den ersten beiden Tage und auch an Holger und Jörg, die uns den Königsplatz an der Elbe zur Verfügung stellten und den Tipp mit Bornholm gaben. Und natürlich auch an Elisabeth (die gute Seele der Elbe) 😁, meine Tante Beate, Dieter und Barbara für den schönen Tag in Wolgast.

Und natürlich auch ein Dank an unsere beiden wichtigsten Begleiter: unser schnurrender Golf und unser Eriba-Häuschen. 😉😁